Komm-An Nrw

 

Komm-An NRW Dortmund

Ankommenstreffpunkt am Friedensplatz: Das Multikulturelle Forum unterhält am Friedensplatz in Dortmund 2 Räume als Ankommenstreffpunkte. Einer der Räume ist mit Laptops ausgestattetet; hier können geflüchtete Personen begleitet von den SozialarbeiterInnen Wohnungen im Internet suchen, sich über Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration informieren, gegebenenfalls Bewerbungen schreiben. In dem zweiten Raum können die geflüchteten Zeitungen und Bücher lesen. Hier werden auch jeden Dienstag und Donnerstag Frauengesprächskreise und jeden Mittwoch Erzählcafés für junge geflüchtete Männer durchgeführt. Diese werden durch die SozialarbeiterInnen des Multikulturellen Forums begleitetet.

Maßnahmen des Zusammenkommens und der Orientierung: In diesem Rahmen bietet das Multikulturelle Forum e.V. niedrigschwellige Angebote für Geflüchtete, die der Orientierung und Integration dienen sollen.

  • Niedrigschwelliger Gesprächs- und Lesekreis für Geflüchtete: Die teilnehmenden Geflüchteten sollen zusammenkommen können, die deutsche Sprache in vertrautem Rahmen ausprobieren und darin Sicherheit bekommen können sowie sich in einer größeren Gruppe zu aktuellen Entwicklungen und Texten austauschen und auseinandersetzen können.
  • Zoo-Besuch: Insbesondere in den Frauengesprächskreisen wurde der Wunsch geäußert, einen Zoobesuch mit Kindern durchzuführen. Mit einer Gruppe von 10 Frauen und einigen Kindern, wird das Forum den Dortmunder Zoo besuchen.
  • Besuch von Mondo mio! Kinder Museum: Im Rahmen der Gesprächskreise für geflüchtete Frauen wird die ehrenamtliche Gruppenleitung mit den Frauen und ihren Kindern das Kindermuseum Mondo mio! in Dortmund besuchen.
  • Freizeitkurs: Über die Angebote sollen die vielfältigen Möglichkeiten an Freizeitangeboten in Dortmund, insbesondere für Flüchtlingskinder und –familien vorgestellt werden und durch gemeinsames Auf- bzw. Besuchen die Hemmschwellen und Nutzungshürden gesenkt werden.


Komm-An NRW Hamm

Über das Projekt Komm-AN NRW werden in Hamm gefördert:  

  • Die Einrichtung und der Betrieb eines Ankommenstreffpunktes in der Bahnhofstr. 1. Hier können Flüchtlinge Bücher oder Zeitungen lesen oder auch per Laptop im Internet recherchieren oder selbständig ihre Deutschkenntnisse erweitern.

  • Regelmäßige Begleitung von Flüchtlingen durch Ehrenamtliche: Unterstützung ehrenamtlicher Hilfe, bspw. in Hinsicht auf Übersetzungsaktivitäten oder in Hinsicht auf Begleitung der Flüchtlinge zu Ärzten, potentiellen Vermietern oder auch im Bereich der Alltagsbewältigung und Freizeitgestaltung.  
  • Niedrigschwelliger Gesprächs- und Lesekreis für Flüchtlinge: Thematisiert werden bspw. aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen.

  • Austausch von ehrenamtlich Tätigen: Ehrenamtliche, aktive Flüchtlinge, weitere Engagierte sowie hauptamtliche Akteure wie bspw. Flüchtlingsberater kommen zusammen und tauschen aktuelle Informationen, Ideen und Entwicklungen in Hamm aus.

Unterstützung durch:

 

Stärkung des Zusammenlebens von Flüchtlingen, Migranten und Einheimischen in Bergkamen (KOMM-AN NRW)

Diese – an die Integrationsagentur Bergkamen angeschlossene - Maßnahme unterstützt die Entwicklung eines friedlichen Zusammenlebens zwischen den in Bergkamen lebenden Flüchtlingen und den einheimischen „Deutschen“ und „Migranten“, insbesondere in den Bergkamener Stadtteilen Stadtmitte, Oberaden, Rünthe und Weddinghofen. Über Aktivitäten wie bspw. gemeinsame Radtouren durch die Stadtteile, das Kennenlernen verschiedener Anlaufstellen, Vorlesereihen oder gemeinsame Treffen sollen verschiedene Flüchtlings- und Bevölkerungsgruppen zusammen kommen können. Neben der gemeinsamen Begegnung soll so ein Austausch über das Zusammenleben in den Stadtteilen angeregt, über die Situation der in den Stadtteilen lebenden Flüchtlinge und ihre Probleme informiert, Ängsten vorgebeugt und Vorurteile abgebaut werden.

 

Stärkung des Zusammenlebens von Flüchtlingen, Migranten und Einheimischen in Düsseldorf Lierenfeld und -Flingern (KOMM-AN NRW)

Mit dieser durch die Integrationsagentur Düsseldorf durchgeführten Maßnahme sollen Aktivitäten in den sich durch eine sehr gemischte und sehr dichte Bevölkerung wie auch durch einen starken Flüchtlingszuzug auszeichnenden Düsseldorfer Stadtteilen Lierenfeld und Flingern initiiert werden – Stadtteilrundgänge, Gesprächsrunden, gemeinsames Kochen, Vorlesereihen usw. Flüchtlinge, Migranten und Deutsche werden ebenso wie unterschiedliche, für Flüchtlinge relevante Akteure in diesen Stadtteilen zusammengebracht und Flüchtlinge und mögliche Anlaufpunkte in den Stadtteilen vernetzt.

Laufzeit:  01.07.2016 - 31.12.2016

Gefördert durch: