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Das symbolträchtige Kooperationsprojekt mit der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund, der Alevitischen Jugend in NRW e.V. und der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Lünen wurde vor allem für seinen Einsatz in der interkulturellen Jugendarbeit ausgezeichnet.

„Hallo! Schalom! Selam! Privjet! Gemeinsam gegen Vorurteile“ möchte Vorurteile zwischen Jugendgruppen verschiedener Glaubensrichtungen abbauen und Begegnungen zwischen muslimischen und jüdischen Jugendlichen schaffen. Die Leitmotive Gemeinsam kreativ, Gemeinsam aktiv, Gemeinsam unterwegs und Gemeinsam lernen stehen hinter der Organisation und Durchführung verschiedener pädagogischer Maßnahmen und Aktivitäten. In diesem Jahr hat das Projektteam mit Jugendlichen u.a. ein interkulturelles Theaterstück aufgeführt, einen Jugendcem im alevitischen Verein Dortmund besucht, eine Exkursion zur ehemaligen NS- Ausbildungsstätte Vogelsang unternommen und ein gemeinsames Kochen und Essen organisiert.

Die Freude über den 2. Platz war groß. „Die Auszeichnung zeigt uns einmal mehr, dass wir mit unserem Projekt den richtigen Weg eingeschlagen haben“, freut sich der Geschäftsführer des Multikulturellen Forums Kenan Küçük.

41 Bewerber aus dem Bereich Migration und Integration hatten sich um den begehrten Preis beworben. Dem Jugendprojekt winkt nun ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Die Projektleiterin Verena Droste freut sich über die Finanzspritze: „Das Preisgeld werden wir sinnvoll einsetzen, u.a. für unsere Begegnungsprojekte mit Jugendlichen und für Schulungen von MultiplikatorInnen im Umgang mit Rassismus und Antisemitismus.“

Auch im kommenden Jahr finden im Rahmen von „Hallo! Schalom! Selam! Privjet! Gemeinsam gegen Vorurteile“ wieder Musik- und Kunstprojekte, Sportveranstaltungen, Fahrten und Workshops für Jugendliche und MultiplikatorInnen im Kreis Unna, Dortmund und Hamm statt.  Es stehen u.a. die Erarbeitung einer Fotoausstellung, Filmseminare gegen Antisemitismus und ein Fußballturnier auf dem Programm