Vielfältiges Angebot am Dortmunder Standort

Die Standortleiterin Deniz Greschner informierte die Besucher_innen über die aktuellen Projekte in der Dortmunder Niederlassung des MkF. Diese beschäftigen sich beispielsweise mit den Themen Antisemitismus, religiöser Extremismus, aber auch mit interkultureller Öffnung und Umweltschutz: So werden Workshops angeboten, die den Blick dafür schärfen, auf welche Weise in einigen Medien jüdische Klischees, Stereotype, Vorurteile und Antisemitismen verbreitet werden.

Die Mitarbeitenden der "Wegweiser"-Anlaufstelle zum Thema extremistischer Salafismus bieten Ratsuchenden individuelle, mehrsprachige und kultursensible Beratung und Begleitung an. Sie stehen auch Schulen, Ämtern und Fachstellen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Im Bereich der interkulturellen Öffnung führt die Einrichtung für das Personal der örtlichen Jobcenter und Kommunalverwaltungen Seminare, Exkursionen und Dialogforen durch, um sie in ihrer alltäglichen Arbeit zu stärken.

Auch auf dem Gebiet des Klimaschutzes ist das Multikulturelle Forum aktiv: Gemeinsam mit der Fachhochschule Dortmund erprobt es seit vergangenem Jahr verschiedene Formate zur Information und Aufklärung von Migrant_innen.  

Darüber hinaus bietet das MkF auch Sprachkurse an: "Dazu gehören an erster Stelle Deutschkurse für Migrant_innen - derzeit insbesondere für Flüchtlinge - aber auch Fremdsprachinteressierte kommen bei uns auf ihre Kosten", so Standortleiterin Deniz Greschner. Im Februar begann bereits ein erster Kurdischkurs, weitere Sprachangebote sollen in Kürze starten.