Erinnern, verstehen, verbinden
Wege gemeinsamer Erinnerungskultur
Welche Geschichten prägen uns? Was erinnern wir und was wird vergessen? Und wie können Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen gemeinsam erinnern?
Erinnerung ist persönlich und gesellschaftlich zugleich. Wir setzen uns mit unterschiedlichen Formen des Erinnerns auseinander und diskutieren, welche Bedeutung Geschichte, Migration und persönliche Erfahrungen für unser Zusammenleben heute haben.
Dabei geht es auch um die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus, Kolonialismus und die verschiedenen Perspektiven auf geschichtliche Ereignisse.
Inhaltliche Schwerpunkte des Workshops werden vorab mit den Teilnehmer*innen abgestimmt. Uns ist besonders wichtig, einen sicheren Raum für persönliche Geschichten und unterschiedliche Erfahrungen zu schaffen und einen offenen Austausch zu ermöglichen.
Mögliche Inhalte sind:
- Stadtgeschichte neu entdecken: Gemeinsam recherchieren wir, welche Geschichten von Migration, Vielfalt und Zusammenleben die eigene Stadt oder den Stadtteil geprägt haben.
- Mehrsprachige Stolpersteinführungen: Wir besuchen Stolpersteine an verschiedenen Orten und lernen die Geschichten der Menschen dahinter kennen.
- Stadtteilrundgänge: Wir erkunden einen Stadtteil anhand historisch relevanter Orte und setzen uns mit den damit verbundenen Ereignissen und Geschichten auseinander.
- Persönliche Geschichten sichtbar machen: Wir tauschen uns über Familiengeschichten, eigene Erinnerungen und Migrationserfahrungen aus – mit Menschen aus der eigenen Community und/oder Zeitzeug*innen.
- Gemeinsam Erinnerung gestalten: Wir setzen uns damit auseinander, warum bestimmte Geschichten stärker erinnert werden als andere, wie sich unterschiedliche Erfahrungen ergänzen oder widersprechen können, und entwickeln Ideen für eine vielfältige Erinnerungskultur.
Interesse? Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme:
per Mail: mertens@multikulti-forum.de
oder telefonisch: 0176 1055 7807