Gesellschaft & Prävention

Frau hängt Karte mit der Aufschrift "Prävention" an eine Pinnwand, vier junge Workshopteilnehmende schauen zu
© Isabella Thiel

Der Fachbereich Gesellschaft und Prävention ist auf die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen ausgerichtet. Wir sensibilisieren und immunisieren die Mitglieder der Gesellschaft gegen Gefahren für die Demokratie durch Hate Speech, Extremismus, Radikalismus oder Rechtspopulismus. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Wissen und Handlungskompetenzen zur Prävention extremistischer und demokratiefeindlicher Einstellungen und Verhaltensweisen (z.B. durch Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus, religiöse Radikalisierung etc.). Des Weiteren fördern wir den Austausch und die Vernetzung von Fachkräften, Berater*innen und Multiplikator*innen.

Wir sehen Demokratieförderung und Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, wobei unsere Angebote auf die speziellen Bedarfe und individuellen Biografien abgestimmt sind. Ziel ist immer durch die Vermittlung demokratischer Werte und Handlungskompetenzen, einen Beitrag zur politischen Willensbildung zu leisten und einen menschenrechtsorientierten Ansatz zu verfolgen.

Unsere Zielgruppen sind Jugendliche und Erwachsene in Schulen (Schüler*innen, Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen), Verwaltungen, Behörden, Jugendzentren, Jugendträger, KITAs & Familienzentren, religiösen Einrichtungen, Migrantenorganisationen, Vereine etc.. In Form von individuellen Beratungsangeboten  & Kompetenzvermittlung als auch (Multiplikatoren-)Schulungen, Vorträgen & Fachforen zur Sensibilisierung und Vernetzung stehen wir als kompetente Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

Unsere Beratungsangebote basieren auf den Grundlagen der Ressourcenorientierung & Empowerment, die auf Bedarfe und Stärken setzen und Demokratie, Respekt und Achtung der Menschenwürde erlebbar machen. Unsere Schulungen haben Sensibilisierung, Perspektivwechsel und Widerspruchs- bzw. Ambiguitätstoleranz zum Ziel.

 

Angebote

  • Muslime im Dialog

    Ziel des Projektes ist es, die Partizipation von Musliminnen und Muslimen zu fördern, Vorurteile und Stereotype abzubauen und damit das wertschätzende Miteinander von Menschen mit unterschiedlichem religiösen und kulturellen Background zu fördern.
    Standorte Dortmund
  • Projektlogo von "Vielfalt plus"

    VielfaltPlus – Interkulturelle Öffnung von Verwaltungen

    (Weiter-)Qualifizierung von Verwaltungsmitarbeiter*innen mit dem Ziel, diese auf die Bedürfnisse einer immer vielfältigeren Kundschaft vorzubereiten sowie sie in ihrer alltäglichen Arbeit zu stärken.
    Standorte Lünen Hamm Dortmund Bergkamen
  • sehr viele Menschen, von oben fotografiert, formen eine Sprechblase, in der "Migrant*innen stark organisiert" steht, einige Menschen drumherum

    MigrantInnen Stark Organisiert (MSO)

    Das Qualifizierungs- und Beratungsprojekt möchte Migrant*innen dazu befähigen bzw. sie darin unterstützen, sich selbst zu organisieren und ihre Interessen zu vertreten, um auf Augenhöhe mit anderen Akteuren zu kooperieren.
    Standorte Dortmund
  • Grafik Komm-an in NRW

    Komm-An NRW

    Projekte in Hamm, Bergkamen und Dortmund zur Stärkung des Zusammenlebens von Geflüchteten, Migrant*innen und Einheimischen.
    Standorte Lünen Hamm Dortmund Düsseldorf
  • Kameralinse in grau-sepia, darüber rotes Banner mit "Objektiv. Junge Medienmacher mit Durchblick"

    Objektiv – Junge Medienmacher mit Durchblick

    Mit speziell entwickelten Workshop-Formaten möchten wir den Blick dafür schärfen, inwiefern und auf welche Weise in verschiedenen Medienformaten jüdische Klischees, Stereotype, Vorurteile und Antisemitismen verbreitet werden. Zielgruppe: junge Menschen zwischen 16 - 27 Jahren.
    Standorte Dortmund
  • Post-it mit Frage "Haben Sie den Durchblick?", erhobener Zeigefinger links im Bild

    Dortmunder Durchblick

    Das Projekt „Dortmunder Durchblick – Gemeinsam gegen Radikalisierung“ will genau hier für Durchblick sorgen: Multiplikator*innen in der Jugendarbeit sollen sensibilisiert werden für Radikalisierungen und begünstigende Faktoren.
    Standorte Dortmund
  • Wordcloud mit verschiedenen Begriffen zum Thema Integration

    Integrationsagentur

    An den Standorten Lünen, Bergkamen und Düsseldorf stärkt die Integrationsagentur bürgerschaftliches Engagement im Bereich der Integration und fördert die Qualifizierung ehrenamtlich Aktiver und die Eigeninitiative von Migrantenorganisationen.
    Standorte Lünen Düsseldorf Bergkamen
  • Frau hängt Karte mit der Aufschrift "Prävention" an eine Pinnwand, vier junge Workshopteilnehmende schauen zu
    © Isabella Thiel

    Workshops und Seminare im Bereich Gesellschaft und Prävention

    Auswahl von Workshops zur Demokratiebildung und Präventionsarbeit im Bereich der Jugendarbeit, die das Multikulturellen Forum in Schulen, (Jugend-)Vereinen und anderen Einrichtungen auf Nachfrage durchführt.
    Standorte Lünen Hamm Dortmund Düsseldorf Bergkamen
  • Logo -Kulturell leben

    Kulturell leben

    Die Veranstaltungsreihe spürt spannende Themen auf und präsentiert sie in Form von Gesprächen, Filmabenden, Lesungen, Kabarett- oder Tanz-Events. Der Eintritt ist frei.
    Standorte Dortmund
  • 7 Jugendliche springen in die Luft

    LüniPa

    Jugendliche und junge Erwachsene mit Flucht- oder Migrationshintergrund werden für Partizipationsmöglichkeiten vor Ort sensibilisiert und geschult.
    Standorte Lünen
  • Hörsaal in einer Universität

    Studentische Integrationshelfer

    Das Multikulturelle Forum stellt im Rahmen verschiedener dualer Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit Einsatzstellen für studentische Integrationshelfer zur Verfügung.
    Standorte Hamm Dortmund
  • Multi-Kulti-Preis-Pokal Verani Kartum SC Aleviten Paderborn 2017
    © Isabella Thiel

    Multi-Kulti-Preis

    Seit 2005 jährlich durch das Multikulturelle Forum verliehener Preis für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Bereich der Integrationsarbeit.
    Standorte Lünen Hamm Dortmund Düsseldorf Bergkamen
  • Von Abraham bis Zuckerfest – Titelbild

    Von Abraham bis Zuckerfest

    Das Glossar ist pädagogisches Arbeitsmittel im Rahmen des Projekts „Objektiv“. Es bietet Orientierung und Information über die verschiedenen Abraham-Religionen und dient dazu, Bekanntes richtig einzuordnen und Neues zu entdecken.
    Standorte Lünen Hamm Dortmund Bergkamen

Vergangene Angebote

  • Logo von Projekt "intos"

    IntOS

    Offene Treffpunkte für Neuzugewanderte, Migrant*innen und Geflüchtete zum Deutschlernen und zur sozialen und kulturellen Orientierung vor Ort.
    Standorte Lünen Hamm Dortmund Düsseldorf
  • Logo INTEGRA_ET_KLIMA

    INTEGRA_ET_KLIMA

    Über die Integration des Themas Nachhaltigkeit in die Sprach- und Integrationskurse wird eine praxisnahe Auseinandersetzung und Information von Migrant*innen zum Klimaschutz angeregt.
  • Menschenkreis

    Gemeinsam gegen Vorurteile II

    Im Rahmen von interkulturellen Jugendbegegnungen wurden gemeinsame Kreativaktionen, Ausflüge und Workshops für Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Religion angeboten. Ziel war es, den interkulturellen Dialog zu fördern und die Teilhabe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu stärken.
  • springender Mann

    Männer in Bewegung

    Mit dem Projekt bildeten wir engagierte Männer aus den Ortsvereinen der Alevitischen Jugend in NRW zu Mentoren aus, damit sie jüngeren Männern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das Projekt stellte den Kontakt zwischen Ratsuchenden und Mentoren her.
  • Integration durch Einbürgerung

    Integration durch Einbürgerung

    Das Projekt "Integration durch Einbürgerung" setzte seinen Fokus zusätzlich auf eine enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen, ihren Ausländerbehörden und Bürgerbüros. Zielgruppe waren Angehörige aus Drittstaaten im Projektgebiet.
  • Zwei junge Frauen schauen in die Kamera

    GENDER-Lotsin

    Das zweijährige Tandem-Projekt befasste sich mit der Sensibilisierung der Ortsvereine der Alevitischen Jugend in NRW e.V. und von jungen Frauen mit Migrationshintergrund für Themen aus dem Bereich Gender Mainstreaming.
  • Menschenkreis

    Gemeinsam gegen Vorurteile

    Das interreligiöse Projekt "Hallo! Schalom! Selam! Privjet! Gemeinsam gegen Vorurteile" hatte den Anspruch, Jugendliche verschiedener Konfessionen zusammenzuführen. Eine wichtige Rolle spielte die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Religionsgemeinschaften. Gemeinsam organisierten wir u.a. Workshops, sportliche Aktivitäten, Kunstprojekte und Fahrten, die vor allem Begegnungen zwischen muslimischen und jüdischen Jugendlichen ermöglichten.
    Standorte Hamm Dortmund

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Zwischen Diskriminierung und Emanzipation

Wie kommt es dazu, dass (junge) Frauen in Deutschland sich dazu entschließen, ihr Leben nach der strengen salafistischen Lesart des Islam zu leben? Diese Frage stellte sich das letzte Fachforum im Rahmen unseres Projektes Dortmunder Durchblick.

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