Exkursion zur Synagoge in Unna

Synagoge von Unna

Jüdisches Leben in der Stadt Unna blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die erste eigene Synagogengemeinde wurde 1885 gegründet und hatte bis zu den Novemberpogromen 1938 Bestand. In Folge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft galt die Stadt Unna 1942, nachdem auch die letzten Bewohner des „Israelitischen Altersheims“ deportiert worden waren, gar als „judenfrei“. Erst knapp 70 Jahre später im Jahr 2008 wurde wieder eine jüdische Gemeinde gegründet.

Bei dieser Führung erhalten die Teilnehmer einen Einblick in das Leben der Gemeinde und in die jüdische Tradition. Erklärt wird die Bedeutung der Synagoge sowie die Besonderheiten von Alltags- und Festgottesdiensten. Auch andere jüdische Bräuche und Riten sollen den Interessentinnen und Interessenten nahegebracht werden.

Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Bahnhof Lünen am Haupteingang; die Teilnahmegebühr beinhaltet den Bustransfer sowie eine Spende an die Synagoge. Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 22. März erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Wir bitten Sie Ihren Personalausweis mitzubringen, sowie auf das Mitführen von großen Taschen zu verzichten. Außerdem werden die männlichen Teilnehmer der Exkursion gebeten, eine Kopfbedeckung (Mütze, Kappe, Hut, o.Ä.) zu tragen.

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Donnerstag, 02.04.2020

Ort:
Haupteingang Bahnhof Lünen
Kursnummer:
C 112
Kursleitung:
Kübra Kenger (Integrationsagentur Kreis Unna)
Unterrichtseinheiten:
4
Kursgebühr:
Auf Anfrage
Noch Plätze frei

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